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Biodiversitätsförderung

Das Trailcenter Aesch ist das erste Trailcenter, bei dem ökologische Aufwertungsmassnahmen von Beginn weg integral geplant werden. Die komplette ökologische Aufwertung sind in übergeordnete, strategische Umweltplanungen der Gemeinde Aesch eingebunden.

Aufwertungsziel

Das bisher monokulturell und intensiv als Fussballplatz genutzte Areal von fast 8000m2 wird zum Trailcenter. Die Struktur- und Materialvielfalt eines Trailcenter bietet ideale Rahmenbedingungen für einen vielfältigen Lebensraum und ökologische Aufwertung. Neben den Trails werden spezifische Mikro-Lebensräume geplant, um das ökologische Aufwertungspotenzial maximal auszuschöpfen. Pionierpflanzen, Bäume, Vögel, Insekten, Reptilien und Kleintiere sollen angesiedelt werden. Gleichzeitig werden durch solche strukturierenden Elemente ein interessantes Landschaftsbild geschaffen und die Trailnutzenden gelenkt. Ergänzende Massnahmen sollen die Mountainbikerinnen und Mountainbiker für Umweltthemen sensibilisieren.

Massnahmen

Erdverschiebungen machen die Topografie vielfältiger und erlauben zwei bis drei Meter Höhendifferenz für Trails und schaffen exponierte und tieferliegende Zonen. Das erlaubt die Ansiedlung einer vielfältigeren Flora. Der Boden wird zu Gunsten der Flora und Fauna aufbereitet. Dafür wird der Oberboden reduziert und der Unterboden durch Beimischung von Sand abgemagert. Bewusst offene Stellen erlauben Lebensräume von Wildbienen.

 

Ruderalflächen, die für das ungeübte Auge ärmlich zwar erscheinen mögen, werden sie ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten gefördert, die oft auf solche Umgebungen spezialisiert sind und anderswo nicht vorkommen: Diese liechtliebende Pflanzen auf steinigem und trocknem Untergrund bilden eine wichtige Rolle im Lebenszyklus verschiedener Tiere, wie zum Beispiel dem Zwer-Bläuling. Weiter werden Bäume gepflanzt, die einerseits lokale Mikroklimata ermöglich und andererseits Lebensräume in den Baumkronen ermöglichen, die durch die Trailnutzung nicht beeinflusst werden. Die Förderung arten- und blütenreicher Blumenwiesen ist nicht nur fürs Auge schön, sondern bildet auch einen Gegensatz zu den heutigen, oft vorhanden und gedüngten Intensivwiesen.

Das Regenwasser aus einer angrenzenden Infrastruktur ermöglicht sogar kurzzeitige, sogenannte wechselfeuchte Zone und ermöglicht weitere Lebensräume. Dorch Dornensträucher, die auch einen hohen Stellenwert für Brutvögel haben, werden Bereiche abseits von Wegen speziell geschützt. Trailnutzende werden dadurch bewusst von Arealen ferngehalten, wo sich die Natur möglichst ungestört entwickeln soll.

Im Trailcenter soll eine natürliche Sukzession der Vegetation angestrebt werden – das Spektrum von Flora und Fauna wird sich also stetig verändern. Die Nutzung der Trails bietet genau diese Dynamik als Chance für die selten gewordenen und darauf spezialisierten Pflanzen und Tiere. Im Kontext von Landwirtschaft und Sportanlagen kann die Bikeanlage hier ein Refugium bieten.

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